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Rund um Network Monitoring und Network Management
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Arten von Gutachten

Gutachten werden zur Schadens-, Ursachen- und Wertermittlung erstellt.

Ein Schadensgutachten z.B. dient zur

  • Beweissicherung für die Schadensregulierung
  • Ermittlung der Schadensursachen
  • Rekonstruktion des Schadenshergangs
  • Schadensanalyse
  • Reparaturkostenermittlung

Ein Ursachengutachten z.B. dient zur

  • Aufdeckung von Konstruktionsfehlern
  • Erkennung von Bedienungsfehlern
  • Ermittlung der tatsächlichen Förderleistung einer Förderanlage

Ein Wertgutachten z.B. dient zur

  • Zeitwertermittlung für Maschinen
  • Wertermittlung für technische Anlagen
  • Wertminderungsermittlung nach einem Schadensfall

Die Gutachten sind logisch und übersichtlich konzipiert, klar gegliedert und entsprechen dem neuesten Stand der Technik und Wissenschaft. Die Gedankengänge sind auch von Laien nachvollziehbar und das Ergebnis ist für den Fachmann nachprüfbar. Nötige Fachausdrücke werden erläutert. Die Ausführungen werden durch Bilder, Grafiken und Abbildungen anschaulich ergänzt.

Schiedsgutachten

Der Sachverständige wird aufgrund eines privaten Auftrages tätig . Auftraggeber sind in der Regel sich streitende Vertragsparteien, deren Auseinandersetzung mit Hilfe des Sachverständigen beigelegt werden soll.

Aufgabe eines Schiedsgutachters ist es,

  • den Vertragswillen der Parteien nach billigem Ermessen zu ergänzen
  • einen Vertragsinhalt, der dem Unkundigen verborgen ist, aufgrund des besonderen Sachverstandes klarzustellen
  • für die Bestimmung eines Vertragsinhaltes gewisse, dafür erhebliche Unterlagen heranzuschaffen oder Tatsachen für die Vertragspartner bindend festzustellen

Was ist ein Schiedsgutachten?

Das Schiedsgutachten ist die Stellungnahme eines unabhängigen, unparteiischen und sachverständigen Dritten zu einem zwischen den Parteien umstrittenen Sachverhalt, z.B. ob Produktmängel bereits bei Übergabe der EDV-Anlage vorhanden waren. Die Parteien erhalten eine verbindliche Klärung ihrer bei Vertragsdurchführung entstandenen Streitfrage und vermeiden den Gang zu Gericht. Wird später dennoch ein Gericht angerufen, ist dieses an die im Schiedsgutachten getroffene Tatsachenfeststellung außer bei grober Unrichtigkeit gebunden.

Im Gegensatz zum Schiedsgericht, das über einen entstandenen Rechtsstreit an Stelle eines staatlichen Gerichts entscheidet, stellt der Schiedsgutachter nur Umstände fest, ohne über die sich daraus ergebenden Verpflichtungen der Parteien zu befinden und Rechtsfolgen zu treffen.

Wie läuft eine Beauftragung eines Schiedsgutachters ab?

Die Parteien können bei Vertragschluss eine sog. Schiedsgutachtenabrede treffen, indem sie vereinbaren, dass für den Fall der Entstehung von Meinungsverschiedenheiten bei der Durchführung ihres Vertrages ein für beide Parteien verbindliches Schiedsgutachten zur Entscheidung des streitigen Sachverhalts eingeholt werden soll. Sie können auch erst im Streitfall die Einschaltung eines Schiedsgutachters vereinbaren.

Die Parteien einigen sich auf einen von einer neutralen Stelle benannten Schiedsgutachter, teilen ihm den zu beurteilenden Untersuchungsgegenstand mit und beauftragen ihn gemeinschaftlich mit der Erstellung des Schiedsgutachtens.

Was kostet ein Schiedsgutachten?

Der Schiedsgutachter kann mit den Parteien die Höhe der Vergütung in der Regel frei vereinbaren. Eine staatliche Gebührenordnung für Schiedsgutachter gibt es nicht. Das Gesetz über die Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen findet keine Anwendung. Soweit allerdings staatliche Gebührenordnungen auch für Privatgutachten geltende Bestimmungen vorsehen, gelten diese auch für Schiedsgutachten. Ein Beispiel hierfür ist die Wertermittlung von Grundstücken nach § 34 Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.

Wenn zwischen den Parteien nichts anderes vereinbart ist, tragen sie die Kosten je zur Hälfte.

Wie lange dauert die Erstellung eines Schiedsgutachtens?

Dies hängt von dem Umfang des zu beurteilenden Sachverhalts ab.

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